Was ist eine Bruststraffung?
Eine Bruststraffung ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem die Form und Position der Brust verändert werden.
Dabei wird überschüssige Haut entfernt, das vorhandene Brustgewebe neu angeordnet und die Brustwarze bei Bedarf angehoben.
Eine Mastopexie kann insbesondere dann sinnvoll sein, wenn die Brust an Festigkeit verloren hat und die Brustwarzen tiefer liegen als früher.
Das Hauptziel besteht nicht in einer deutlichen Vergrößerung oder Verkleinerung des Brustvolumens.
Vielmehr soll die vorhandene Brust eine veränderte Form und Position erhalten.
Wenn gleichzeitig ein deutlicher Volumenmangel oder eine sehr große Brust besteht, können zusätzliche oder alternative Verfahren erforderlich sein.
Warum erschlaffen die Brüste?
Die Brust besteht aus Drüsen-, Fett- und Bindegewebe sowie einer umgebenden Hautstruktur.
Im Laufe des Lebens verändern sich die Zusammensetzung des Brustgewebes und die Elastizität der Haut.
Dadurch kann die Brust ihre ursprüngliche Form verlieren.
Zu den wichtigsten Einflussfaktoren gehören:
- Schwangerschaft und Stillzeit
- Deutliche Gewichtsschwankungen
- Der natürliche Alterungsprozess
- Genetische Eigenschaften des Bindegewebes
- Veränderungen des Brustvolumens
- Die ursprüngliche Größe und das Gewicht der Brust
- Die individuelle Hautelastizität
Eine erschlaffte Brust wird medizinisch als Brustptose bezeichnet.
Die Ausprägung der Ptose ist individuell unterschiedlich.
Welche Formen der Brusterschlaffung gibt es?
Für die Beurteilung einer Brustptose ist insbesondere die Position der Brustwarze im Verhältnis zur Unterbrustfalte wichtig.
Leichte Brustptose
Bei einer leichten Ptose liegt die Brustwarze etwa auf Höhe der Unterbrustfalte oder nur geringfügig darunter.
Die Brust kann an Fülle verloren haben, ohne dass ein ausgeprägter Hautüberschuss besteht.
Mäßige Brustptose
Bei einer mäßigen Ptose befindet sich die Brustwarze deutlicher unterhalb der Unterbrustfalte.
Häufig sind zusätzlich Veränderungen der Brustform und der Hautspannung vorhanden.
Ausgeprägte Brustptose
Bei einer ausgeprägten Ptose liegt die Brustwarze deutlich tiefer und kann nach unten gerichtet sein.
In solchen Fällen ist häufig eine umfassendere Straffung und Neugestaltung der Brust erforderlich.
Pseudoptose
Bei einer Pseudoptose befindet sich die Brustwarze noch oberhalb oder auf Höhe der Unterbrustfalte, während ein größerer Anteil des Brustgewebes nach unten abgesunken ist.
Diese Unterscheidung ist wichtig, da nicht jede Veränderung der Brustform dieselbe Operation erfordert.
Für wen eignet sich eine Bruststraffung?
Eine Bruststraffung kann für erwachsene Frauen infrage kommen, die mit der Form oder Position ihrer Brüste unzufrieden sind.
Häufige Gründe sind:
- Abgesunkene Brustwarzen
- Deutlich erschlaffte Brusthaut
- Verlust der ursprünglichen Brustform
- Veränderungen nach Schwangerschaft oder Stillzeit
- Veränderungen nach größerem Gewichtsverlust
- Unterschiedliche Brustpositionen
- Eine längliche oder abgeflachte Brustform
- Ein ausgeprägter Hautüberschuss
Wichtige Voraussetzungen sind ein ausreichend guter allgemeiner Gesundheitszustand, realistische Erwartungen und eine sorgfältige medizinische Untersuchung.
Vor der Operation müssen mögliche Brusterkrankungen, Medikamente, Nikotinkonsum und andere Risikofaktoren berücksichtigt werden.
Bruststraffung Vorher-Nachher



Welche Operationstechniken gibt es bei einer Bruststraffung?
Die geeignete Mastopexietechnik hängt vom Ausmaß der Brusterschlaffung, der Hautqualität und der vorhandenen Brustform ab.
Bruststraffung mit Schnitt um den Brustwarzenhof
Bei ausgewählten Patientinnen mit geringem Hautüberschuss kann eine Straffung über einen Schnitt rund um den Brustwarzenhof erfolgen.
Diese Technik wird häufig als periareoläre Mastopexie bezeichnet.
Sie ermöglicht eine begrenzte Veränderung der Brustwarzenposition und der Hautverteilung.
Bei stärkerer Brustptose reicht diese Methode häufig nicht aus.
Außerdem können Veränderungen der Brustwarzenhofform oder eine Verbreiterung der Narbe auftreten.
Vertikale Bruststraffung
Bei der vertikalen Mastopexie verläuft die Schnittführung rund um den Brustwarzenhof und senkrecht nach unten bis zur Unterbrustfalte.
Diese Methode wird wegen ihrer Narbenform auch als Lollipop-Technik bezeichnet.
Sie kann bei geeigneten anatomischen Voraussetzungen eine deutliche Neugestaltung der Brust ermöglichen.
Dabei wird überschüssige Haut entfernt und das vorhandene Brustgewebe neu geformt.
Bruststraffung mit umgekehrtem T-Schnitt
Bei ausgeprägtem Hautüberschuss kann zusätzlich ein horizontaler Schnitt entlang der Unterbrustfalte erforderlich sein.
Die Narben verlaufen dann rund um den Brustwarzenhof, senkrecht nach unten und entlang der Unterbrustfalte.
Diese Schnittführung wird als umgekehrtes T oder Ankerschnitt bezeichnet.
Sie ermöglicht eine umfassendere Entfernung überschüssiger Haut und eine gezielte Formung der Brust.
Welche Technik ist am besten?
Es gibt keine Mastopexietechnik, die für alle Patientinnen gleichermaßen geeignet ist.
Eine kürzere Narbe bedeutet nicht automatisch ein besseres Ergebnis.
Wenn der Hautüberschuss ausgeprägt ist, kann eine umfangreichere Schnittführung notwendig sein, um eine angemessene Brustform zu erreichen.
Bruststraffung ohne Implantate
Eine Bruststraffung kann ausschließlich mit dem vorhandenen Brustgewebe durchgeführt werden.
Dabei wird die Brust neu geformt und die Haut entsprechend gestrafft.
Ein Implantat ist nicht grundsätzlich erforderlich.
Welche Vorteile kann eine Bruststraffung ohne Implantate haben?
Bei einer Mastopexie ohne Implantate entfällt die Verwendung eines zusätzlichen Medizinprodukts.
Dadurch bestehen auch keine implantatspezifischen Risiken wie Implantatruptur oder Kapselfibrose.
Allerdings kann eine reine Bruststraffung fehlendes Brustvolumen nicht beliebig ersetzen.
Wenn insbesondere im oberen Brustbereich ein ausgeprägter Volumenmangel besteht, kann das Ergebnis anders ausfallen als bei einer kombinierten Bruststraffung mit Implantat.
Wird die Brust durch eine Straffung kleiner?
Bei einer Bruststraffung wird vor allem überschüssige Haut entfernt.
Das Brustvolumen kann weitgehend erhalten bleiben.
Dennoch kann die Brust nach der Operation optisch kleiner oder kompakter wirken, weil sich ihre Form und Position verändert haben.
Eine deutliche Verkleinerung erfordert dagegen die Entfernung entsprechender Mengen von Brustgewebe.
Bruststraffung mit Implantaten – Wann ist eine Kombination sinnvoll?
Bei manchen Patientinnen besteht neben der Brusterschlaffung auch ein ausgeprägter Volumenverlust.
In solchen Fällen kann eine Bruststraffung mit einer Brustvergrößerung kombiniert werden.
Dieser Eingriff wird als Augmentationsmastopexie bezeichnet.
Welche Vorteile kann eine Kombination bieten?
Ein Implantat kann das Brustvolumen und die Projektion verändern.
Die Mastopexie korrigiert gleichzeitig den Hautüberschuss und die Position der Brustwarzen.
Dadurch können zwei unterschiedliche anatomische Probleme in einer Operation behandelt werden.
Ist eine Bruststraffung mit Implantaten immer besser?
Nein.
Ein Implantat ist nicht bei jeder Bruststraffung notwendig.
Besonders große Implantate können die Haut und die frischen Operationswunden zusätzlich belasten.
Bei einer kombinierten Operation müssen deshalb die Implantatgröße, die Gewebequalität und die Wundspannung sorgfältig berücksichtigt werden.
Kann eine Bruststraffung mit Implantaten in einer Operation erfolgen?
Ja. Bei geeigneten medizinischen Voraussetzungen können Bruststraffung und Implantateinlage gleichzeitig durchgeführt werden.
Allerdings kann eine Kombination komplexer sein als jeder Eingriff für sich.
Bei bestimmten anatomischen Verhältnissen kann eine zweizeitige Vorgehensweise sinnvoller sein.
Bruststraffung nach Schwangerschaft und Stillzeit
Schwangerschaft und Stillzeit können die Brustform deutlich verändern.
Während der Schwangerschaft nimmt das Brustvolumen häufig zu.
Nach der Stillzeit kann sich das Drüsengewebe zurückbilden, während die Haut nicht immer vollständig zu ihrer früheren Spannung zurückkehrt.
Dadurch kann eine erschlaffte oder weniger gefüllte Brust entstehen.
Wann ist eine Bruststraffung nach dem Stillen sinnvoll?
Eine Bruststraffung sollte erst geplant werden, wenn sich das Brustvolumen nach dem Ende der Stillzeit ausreichend stabilisiert hat.
Häufig wird empfohlen, mehrere Monate abzuwarten.
Der geeignete Zeitpunkt hängt von der individuellen Entwicklung und dem medizinischen Befund ab.
Was passiert bei einer erneuten Schwangerschaft?
Eine weitere Schwangerschaft kann die Brustgröße und Brustform erneut verändern.
Auch nach einer erfolgreich durchgeführten Mastopexie kann deshalb eine neue Erschlaffung entstehen.
Wenn eine Schwangerschaft in naher Zukunft geplant ist, sollte der Operationszeitpunkt besonders sorgfältig besprochen werden.
Bruststraffung nach starkem Gewichtsverlust
Nach einer deutlichen Gewichtsabnahme kann die Brust an Volumen verlieren.
Die zuvor gedehnte Haut bildet sich dabei nicht immer ausreichend zurück.
Dadurch können ein ausgeprägter Hautüberschuss und eine tiefere Brustposition entstehen.
Eine Bruststraffung kann in solchen Fällen die vorhandenen Gewebestrukturen neu formen.
Bei ausgeprägtem Volumenverlust kann zusätzlich eine Brustvergrößerung erwogen werden.
Wichtig ist, dass das Körpergewicht vor der Operation möglichst stabil ist.
Weitere größere Gewichtsveränderungen können das Operationsergebnis beeinflussen.
Wie läuft eine Bruststraffung in Antalya ab?
1. Persönliche Beratung und Untersuchung
Vor der Operation werden die Brustform, die Hautbeschaffenheit, die Brustwarzenposition und die vorhandene Gewebemenge beurteilt.
Auch mögliche Asymmetrien und die Wünsche der Patientin werden berücksichtigt.
2. Medizinische Vorbereitung
Vor einer Mastopexie werden der allgemeine Gesundheitszustand und mögliche Risikofaktoren untersucht.
Je nach Alter, medizinischer Vorgeschichte und Befund können zusätzliche Untersuchungen der Brust erforderlich sein.
Auch die Einnahme bestimmter Medikamente und der Nikotinkonsum müssen berücksichtigt werden.
3. Operationsplanung
Vor der Operation werden die geplanten Schnittführungen und die neue Brustwarzenposition angezeichnet.
Dabei wird festgelegt, wie viel Haut entfernt und wie das vorhandene Brustgewebe neu geformt werden soll.
4. Durchführung der Operation
Eine Bruststraffung wird üblicherweise unter Vollnarkose durchgeführt.
Nach der geplanten Schnittführung wird überschüssige Haut entfernt.
Das vorhandene Brustgewebe wird entsprechend der gewählten Technik neu geformt.
Die Brustwarzen werden bei Bedarf in eine höhere Position gebracht.
Anschließend erfolgt der sorgfältige Wundverschluss.
5. Operationsdauer
Eine Bruststraffung dauert häufig etwa eineinhalb bis drei Stunden.
Bei umfangreicheren Korrekturen oder einer gleichzeitigen Brustvergrößerung kann die Operationszeit länger sein.
6. Krankenhausaufenthalt
Je nach Operationsumfang und Gesundheitszustand kann eine stationäre Überwachung sinnvoll sein.
Die Entscheidung über die Entlassung erfolgt nach dem individuellen postoperativen Verlauf.
Heilungsverlauf nach einer Bruststraffung
Die Erholung nach einer Mastopexie hängt vom Operationsumfang, der Gewebequalität und dem individuellen Heilungsverlauf ab.
Die ersten 48 Stunden
Nach der Operation können Schwellungen, Blutergüsse, Schmerzen und ein Spannungsgefühl auftreten.
Die Brüste werden häufig durch einen geeigneten Verband oder Stütz-BH geschützt.
Die erste Woche
Während der ersten Tage sollte körperliche Belastung reduziert werden.
Kurze Spaziergänge können nach ärztlicher Empfehlung sinnvoll sein.
Die Operationswunden werden regelmäßig kontrolliert.
Die zweite Woche
Viele Patientinnen können leichte Alltagstätigkeiten schrittweise wieder aufnehmen.
Die Rückkehr zur Arbeit hängt von den Beschwerden und den beruflichen Anforderungen ab.
Nach vier bis sechs Wochen
Bei unkompliziertem Heilungsverlauf können körperliche Aktivitäten allmählich gesteigert werden.
Intensiver Sport und schweres Heben sollten erst nach ärztlicher Freigabe wieder aufgenommen werden.
Die folgenden Monate
Die Brustform verändert sich durch den Rückgang der Schwellungen und die Anpassung des Gewebes weiter.
Auch die Narben benötigen Zeit zur Reifung.
Die endgültige Beurteilung des Ergebnisses sollte erst nach ausreichender Heilung erfolgen.
Welche Narben entstehen bei einer Bruststraffung?
Eine chirurgische Bruststraffung hinterlässt Narben.
Die Narbenlage hängt von der gewählten Operationstechnik ab.
Mögliche Schnittführungen sind:
- Rund um den Brustwarzenhof
- Rund um den Brustwarzenhof und senkrecht nach unten
- Zusätzlich entlang der Unterbrustfalte
Die Narben können anfangs gerötet, fest oder erhaben sein.
Im Laufe der Zeit werden sie häufig weicher und unauffälliger.
Die Narbenreifung kann zwölf bis achtzehn Monate oder länger dauern.
Eine vollständig narbenfreie chirurgische Bruststraffung ist nicht möglich.
Sind kürzere Narben immer besser?
Nicht unbedingt.
Eine kürzere Schnittführung kann bei geeigneten anatomischen Voraussetzungen vorteilhaft sein.
Bei stärkerer Brusterschlaffung kann jedoch eine umfangreichere Hautentfernung erforderlich sein.
Entscheidend ist eine angemessene Balance zwischen Narbenlänge und erreichbarer Brustform.
Bruststraffung und Stillen – Ist Stillen nach einer Mastopexie möglich?
Viele Frauen können nach einer Bruststraffung weiterhin stillen.
Die Stillfähigkeit hängt jedoch von der Operationstechnik und der individuellen Anatomie ab.
Während der Operation können Milchgänge, Nerven und andere Strukturen beeinflusst werden.
Deshalb kann die spätere Stillfähigkeit eingeschränkt sein.
Eine Garantie für unverändertes Stillvermögen ist nicht möglich.
Bei bestehendem Kinderwunsch sollte dieser Aspekt vor der Operation ausführlich besprochen werden.
Verändert sich das Gefühl in den Brustwarzen?
Nach einer Bruststraffung können vorübergehende Veränderungen der Brustwarzen- und Hautsensibilität auftreten.
Manche Patientinnen bemerken ein vermindertes Gefühl, andere eine erhöhte Empfindlichkeit.
Bei vielen Betroffenen bessern sich solche Veränderungen im Laufe der Heilung.
In bestimmten Fällen können Sensibilitätsstörungen jedoch länger bestehen oder dauerhaft sein.
Welche Risiken hat eine Bruststraffung?
Wie jeder chirurgische Eingriff ist auch eine Mastopexie mit möglichen Risiken verbunden.
Dazu gehören:
- Nachblutungen und Hämatome
- Infektionen
- Wundheilungsstörungen
- Verzögerte Heilung an den Schnittkreuzungen
- Auffällige Narbenbildung
- Asymmetrien der Brustform oder Brustwarzenposition
- Vorübergehende oder dauerhafte Sensibilitätsveränderungen
- Einschränkungen der Stillfähigkeit
- Fettgewebsnekrosen
- Flüssigkeitsansammlungen
- Durchblutungsstörungen von Haut oder Brustwarzen
- Seltene teilweise oder vollständige Gewebeverluste
- Anhaltende Schmerzen
- Thrombosen und Lungenembolien
- Risiken der Vollnarkose
- Notwendigkeit einer weiteren Operation
Bei einer kombinierten Bruststraffung mit Implantaten kommen zusätzliche implantatspezifische Risiken hinzu.
Warum ist Nikotinkonsum besonders wichtig?
Nikotinkonsum kann die Durchblutung des Gewebes beeinträchtigen und das Risiko für Wundheilungsstörungen erhöhen.
Vor und nach einer Bruststraffung ist deshalb eine angemessene Nikotinkarenz besonders wichtig.
Der erforderliche Zeitraum wird individuell festgelegt.
Wie lange hält das Ergebnis einer Bruststraffung?
Eine Bruststraffung kann eine langfristige Veränderung der Brustform und Brustwarzenposition bewirken.
Die Operation stoppt jedoch nicht den natürlichen Alterungsprozess.
Im Laufe der Zeit können sich Haut und Brustgewebe erneut verändern.
Wichtige Einflussfaktoren sind:
- Alterungsprozesse
- Veränderungen der Hautelastizität
- Schwangerschaft und Stillzeit
- Gewichtsschwankungen
- Das Gewicht des Brustgewebes
- Individuelle Bindegewebseigenschaften
Eine lebenslang unveränderte Brustform kann deshalb nicht garantiert werden.
Bruststraffung ohne Operation – Welche Alternativen gibt es?
Nichtoperative Behandlungen können bestimmte Eigenschaften der Haut oder des umliegenden Gewebes beeinflussen.
Eine ausgeprägte Brustptose mit tief stehenden Brustwarzen lässt sich dadurch jedoch normalerweise nicht in vergleichbarem Umfang korrigieren.
Kann Sport die Brust straffen?
Sport kann die Brustmuskulatur kräftigen und die Körperhaltung verbessern.
Die Brust selbst besteht jedoch überwiegend aus Drüsen-, Fett- und Bindegewebe.
Eine deutlich erschlaffte Brust lässt sich durch Muskeltraining allein nicht chirurgisch vergleichbar anheben.
Können Cremes oder Geräte eine Bruststraffung ersetzen?
Kosmetische Hautpflegeprodukte können die Hautoberfläche pflegen.
Sie können jedoch überschüssige Brusthaut nicht in dem Umfang entfernen oder neu positionieren, wie es bei einer chirurgischen Mastopexie möglich ist.
Auch apparative Behandlungen ersetzen bei ausgeprägter Brustptose normalerweise keine operative Straffung.
Bruststraffung und Mommy Makeover
Eine Bruststraffung kann Bestandteil eines sogenannten Mommy Makeovers sein.
Darunter versteht man eine individuell geplante Kombination verschiedener körperformender Operationen, häufig nach Schwangerschaft und Stillzeit.
Mögliche Kombinationen sind:
- Bruststraffung und Bauchdeckenstraffung
- Bruststraffung und Brustvergrößerung
- Bruststraffung und Fettabsaugung
Nicht alle Eingriffe müssen oder sollten gleichzeitig durchgeführt werden.
Bei umfangreichen Kombinationen können längere Operationszeiten und zusätzliche Risiken entstehen.
In bestimmten Fällen ist deshalb eine Aufteilung auf mehrere Operationstermine medizinisch sinnvoller.
Bruststraffung in Antalya für Patientinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz
Eine Bruststraffung im Ausland erfordert eine sorgfältige Planung.
Neben der Operation müssen auch der postoperative Aufenthalt, die Wundkontrollen und die weitere Nachsorge berücksichtigt werden.
Beratung vor der Anreise
Eine erste Kontaktaufnahme kann bereits vor der Reise erfolgen.
Anhand medizinischer Angaben und geeigneter Fotos können allgemeine Fragen und mögliche Behandlungsoptionen besprochen werden.
Die endgültige Operationsplanung erfolgt nach einer persönlichen Untersuchung.
Wie lange sollte ich nach einer Bruststraffung in Antalya bleiben?
Für internationale Patientinnen wird häufig ein Aufenthalt von etwa sieben bis zehn Tagen empfohlen.
Bei umfangreicheren Eingriffen, einer kombinierten Operation oder einem verzögerten Heilungsverlauf kann ein längerer Aufenthalt notwendig sein.
Nachsorge nach der Rückkehr
Vor der Operation sollte geklärt werden, wie weitere Wundkontrollen und gegebenenfalls notwendige Behandlungen im Heimatland organisiert werden können.
Bei Fieber, zunehmenden Schmerzen, starken Blutungen, einer plötzlich auftretenden Brustschwellung oder auffälligen Hautveränderungen ist eine umgehende ärztliche Untersuchung erforderlich.
Bruststraffung Kosten in Antalya
Die Kosten einer Bruststraffung hängen von verschiedenen Faktoren ab.
Dazu gehören insbesondere:
- Das Ausmaß der Brusterschlaffung
- Die gewählte Operationstechnik
- Der Umfang der Hautentfernung
- Die Notwendigkeit zusätzlicher Maßnahmen
- Eine mögliche Kombination mit Brustimplantaten
- Anästhesie und medizinische Einrichtung
- Krankenhausaufenthalt
- Erforderliche Voruntersuchungen
- Postoperative Betreuung
Eine isolierte Mastopexie unterscheidet sich hinsichtlich des Operationsumfangs von einer kombinierten Bruststraffung mit Implantaten.
Eine individuelle Kosteneinschätzung sollte deshalb erst nach einer ausreichenden medizinischen Beurteilung erfolgen.
Neben den Kosten sollten die fachärztliche Qualifikation, die medizinischen Sicherheitsstandards und die Organisation der Nachsorge berücksichtigt werden.
Persönliche Beratung zur Bruststraffung in Antalya
Sie interessieren sich für eine Bruststraffung und möchten erfahren, welche Möglichkeiten zur Veränderung Ihrer Brustform bestehen?
Dr. Gökhan Özerdem bietet eine individuelle fachärztliche Beratung zur plastischen und ästhetischen Brustchirurgie in Antalya an.
Im persönlichen Gespräch werden Ihre Wünsche, die anatomischen Voraussetzungen sowie die Möglichkeiten, Grenzen und Risiken des Eingriffs besprochen.
Dr. Gökhan Özerdem
Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie
Antalya, Türkei
Medizinische und fachliche Quellen
- American Society of Plastic Surgeons (ASPS) – Breast Lift (Mastopexy). Patienteninformationen zu Operationstechniken, Heilungsverlauf, Narben und Risiken.
- International Society of Aesthetic Plastic Surgery (ISAPS) – Breast Lift. Informationen zur ästhetischen Bruststraffung und Patientensicherheit.
- National Health Service (NHS) – Breast Uplift (Mastopexy). Patienteninformationen zu Operationsablauf, Genesung und möglichen Komplikationen.
- British Association of Plastic, Reconstructive and Aesthetic Surgeons (BAPRAS) – Patienteninformationen zu Mastopexie und Brustchirurgie.
- Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) – Fachliche Patienteninformationen zur Bruststraffung.
Häufig gestellte Fragen zur Bruststraffung in Antalya
Eine Bruststraffung dauert häufig etwa eineinhalb bis drei Stunden. Bei umfangreicheren Korrekturen oder einer Kombination mit Brustimplantaten kann die Operation länger dauern.
Während der Operation verhindert die Vollnarkose Schmerzen. Danach können Schmerzen, Schwellungen und Spannungsgefühle auftreten. Diese Beschwerden werden entsprechend den ärztlichen Empfehlungen behandelt.
Ja. Bei vielen Patientinnen kann die Brust ausschließlich durch Entfernung überschüssiger Haut und Neugestaltung des vorhandenen Brustgewebes gestrafft werden.
Implantate können sinnvoll sein, wenn neben der Brusterschlaffung ein ausgeprägter Volumenmangel besteht und eine zusätzliche Vergrößerung gewünscht wird. Sie sind jedoch nicht grundsätzlich erforderlich.
Bei einer Bruststraffung wird vor allem überschüssige Haut entfernt. Die Brust kann danach kompakter und optisch kleiner wirken, ohne dass eine wesentliche Volumenreduktion durchgeführt wurde.
Bei unkompliziertem Verlauf können leichte berufliche Tätigkeiten häufig nach etwa ein bis zwei Wochen wieder aufgenommen werden. Bei körperlich anstrengender Arbeit kann eine längere Pause notwendig sein.
Ja. Jede chirurgische Mastopexie hinterlässt Narben. Die Lage und Länge hängen von der Operationstechnik ab. Im Laufe der Zeit können die Narben unauffälliger werden, verschwinden jedoch nicht vollständig.
Viele Frauen können nach einer Mastopexie weiterhin stillen. Die Stillfähigkeit kann durch die Operation jedoch eingeschränkt werden. Eine Garantie ist nicht möglich.
Eine Bruststraffung kann langfristige Veränderungen bewirken. Schwangerschaften, Gewichtsschwankungen und der natürliche Alterungsprozess können die Brustform jedoch erneut beeinflussen.
Ja. Bei geeigneten medizinischen Voraussetzungen können beide Eingriffe kombiniert werden. Die zusätzlichen Operationsrisiken und die längere Operationsdauer müssen dabei sorgfältig berücksichtigt werden.
Ja. Eine Mastopexie kann nach größerem Gewichtsverlust sinnvoll sein, wenn ein ausgeprägter Hautüberschuss und eine erschlaffte Brustform bestehen. Vor der Operation sollte das Körpergewicht möglichst stabil sein.
Eine umfangreiche Mastopexie wird üblicherweise unter Vollnarkose durchgeführt. Die geeignete Anästhesie hängt vom Eingriff und den individuellen medizinischen Voraussetzungen ab.
Unsere Behandlungen
Gesichtschirurgie: – Facelifting – Augenlidstraffung – Stirn- und Augenbrauenlifting – Nasenkorrektur – Ohrenkorrektur – Kinnkorrektur –
Brustchirurgie: – Brustvergrößerung – Brustverkleinerung – Gynäkomastie –
Körperchirurgie: – Bauchdeckenstraffung – Mini-Bauchdeckenstraffung – Fettabsaugung – Oberarmstraffung – Oberschenkelstraffung – Körperstraffung nach Gewichtsverlust – Mommy Makeover –
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